Anfang Juni hat sich das KIDEA-Konsortium zum ersten gemeinsamen Arbeitstag am AIT getroffen. AIT, Happylab und talentify haben einen Tag lang gemeinsam überlegt, wie KIDEA an die Schulen kommt: vom pädagogischen Konzept über die Maker-Werkstatt bis zur Frage, wie sich das gut in den Schulalltag einfügt. Vieles haben wir dabei bewusst offen gelassen, weil wir die konkrete Form gemeinsam mit den Schulen festlegen wollen.
„Mir geht es darum, dass Kinder KI nicht nur benutzen, sondern verstehen und selbst etwas damit bauen. Beim Kickoff haben wir den groben Rahmen abgesteckt. Wie genau das an jeder Schule aussieht, entscheiden wir gemeinsam mit den Lehrenden.”
— Jakob Uhl, Projektleitung KIDEA (AIT)
Wie ein KIDEA-Jahr aussehen könnte
Der aktuelle Plan teilt das Schuljahr in zwei Phasen: Im Wintersemester steht das Verstehen im Vordergrund, KI wahrnehmen und einordnen. Im Sommersemester wird gebaut, getestet und präsentiert. Über das Jahr verteilt sind das drei bis vier Termine je Klasse, gearbeitet wird in kleinen Gruppen, damit jedes Kind selbst zum Zug kommt.
Den Auftakt macht im September ein Vorgespräch mit Direktion und Lehrenden. Darin stimmen wir gemeinsam ab, in welcher Form KIDEA an die jeweilige Schule passt. Zum Abschluss schwebt uns ein gemeinsames Fest aller Schulen vor, bei dem die Kinder zeigen, was sie gebaut haben.
Ideen, an denen wir gerade arbeiten
Diese Punkte sind erste Überlegungen aus dem Kickoff. Noch ist nichts entschieden, wir prüfen sie über den Sommer und schärfen sie mit den Schulen:
- Einfache KI zum Selberbauen mit Maker-Kits, vom Karton-Prototyp bis zu kleinen programmierbaren Bausteinen, damit Kinder KI mit den eigenen Händen begreifen.
- Ein digitales Begleitangebot auf dieser Website, etwa ein Wiki oder eine kleine Quiz-App, mit dem die Kinder zwischen den Terminen wiederholen können.
- Peer-Learning, bei dem ältere Kinder jüngeren erklären, was sie über KI gelernt haben.
- Ein gemeinsames Abschluss-Fest am AIT, zu dem auch die Eltern eingeladen sind.
Über den Sommer entstehen das pädagogische Konzept und die ersten Materialien. Danach gehen wir mit den Pilotschulen in die konkrete Planung.
Auf dem Foto (von links)
Lisa Hopf (talentify), Karim Jafarmadar (Happylab), Jakob Uhl (AIT, Projektleitung), Isabella Krottenberger (AIT) und Marita Huber (AIT).
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