Künstliche Intelligenz ist für viele Kinder eine Blackbox. KIDEA dreht das um: Statt KI nur zu erklären, lassen wir Kinder selbst KI-Systeme bauen, ausprobieren und hinterfragen. Das Rückgrat dafür sind fünf aufeinander aufbauende Bausteine.
Der Lernweg
- KI in meinem Alltag – Wahrnehmen und Einordnen. Die Kinder entdecken, wo ihnen KI bereits begegnet, und verstehen, was KI ist und was nicht.
- Sinnesorgane der KI – Sensoren und Daten. Mit Sensoren erfahren sie, wie Maschinen ihre Umwelt wahrnehmen und wie aus Signalen Daten werden.
- Einen KI-Körper erfinden – Ideen und Design. Die Kinder entwerfen, was ihre Maschine können und wie sie reagieren soll.
- KI-Körper bauen – Making und Umsetzung. In der Werkstatt setzen sie ihre Entwürfe um und bringen ihren Prototyp zum Leben.
- Testen, Forschen, Weiterdenken – Fairness und Fehlverhalten. Die Kinder erleben, wo KI Fehler macht, und denken über verantwortungsvolle Technik nach.
Warum hands-on
Jede Klasse durchläuft die Bausteine in einem wiederkehrenden Rhythmus aus Einstieg, Ideenfindung, Bauen, Testen und Präsentieren. Dieses zyklische, körperliche Lernen macht abstrakte Technologie zu einer konkreten Erfahrung und zeigt: KI ist kein magischer Automat, sondern etwas, das Menschen gestalten und verantworten.
Was sich in der Pilotphase bewährt, veröffentlichen wir als frei nutzbare Open Educational Resources.
